Apple Watch Test

Lange ist es her, dass ein Apple Produkt so lange angekündigt wurde, wie es bei der Apple Watch der Fall war. Umso größer waren die Erwartungen an die Apple Watch, da verschiedene Smartwatch Hersteller bereits ordentlich vorgelegt haben. Apple Fans waren sich sicher, die Apple Watch muss alle anderen Smartwatches übertreffen. Doch legt man die Apple Brille ab, merkt man schnell, dass es sich bei der Apple Watch um kein bahnbrechendes Produkt handelt.

Die Apple Watch gibt es in drei Grundversionen, die sich durch das Gehäusematerial unterscheiden und jeweils in den zwei Display-Größen 38 Millimeter und 42 Millimeter zur Auswahl stehen. Berücksichtigt man noch die verschiebenen Armbandtypen, mit denen der Hersteller die Apple Watch herausgibt, kommt man auf insgesamt 38 verschiedene Versionen der ersten Apple-Smartwatch, die je nach Größe sowie Materialwahl für Gehäuse und Armband zwischen 399 und 18.000 Euro kosten.

Allgemein

In unserem Smartwatch Test haben wir die Sport-Version der Apple Watch genauer unter die Lupe genommen. Die Apple Watch Sport ist das günstigste Modell. Hardware technisch sind alle Apple Watches gleich, jedoch gibt es Unterschiede beim Äußeren der Uhr. Im Gegensatz zu den teureren Modellen der Apple Watch, muss man sich bei der Sport Edition mit einem Kunststoff-Armand zufrieden geben.

Für diese Apple Watch wurde eine spezielle Legierung entwickelt – Apple 700er Aluminium. Diese Legierung ist 60 Prozent stärker als gängige Legierungen und trotzdem sehr leicht. Für das Glas dieser Apple Watch wurde Aluminiumsilikat verwendet, um die Uhr besonders resistent gegen Kratzer und Stöße zu machen. Dieses Glas ist deutlich widerstandsfähiger, als herkömmliches Glas.

Von der Verarbeitung her, merkt man sofort, dass es sich um ein Apple Produkt handelt. Bei der Verarbeitung lässt sich nichts bemängeln.

Akku

Wenn man über die Apple Watch spricht, muss man auch zwangsläufig über die Akkulaufzeit und den Akku der Uhr sprechen. Was wurde im Vorfeld des Apple Watch Verkaufsstarts nicht über die Akkulaufzeit diskutiert und gelästert. Apple selbst spricht von 18 Stunden Akkulaufzeit und genau an dieser Zahl haben sich viele „gestoßen“.

Mehrere Monate später lässt sich festhalten, dass die Akkulaufzeit voll und ganz ausreicht, um locker über den Tag zu kommen. Die 18 Stunden, die Apple angibt, basieren auf folgendem Gebrauch: 90 Display-Aktivierungen durch Armheben, 90 Benachrichtigungen, 45 Minuten App-Nutzung und 30 Minuten Training mit Musik von der Apple Watch über Bluetooth im Verlauf von 18 Stunden.

Nutzt man die Apple Watch zum Telefonieren, so hält der Akku bis zu 3 Stunden, bei der Audiowiedergabe bis zu 6,5 Stunden, beim Training bis zu 6,5 Stunden, beim reinen Ablesen der Uhr bis zu 48 Stunden und im Modus der Gangreserve bis zu 72 Stunden.

Die Ladezeit gibt Apple mit 2,5 Stunden an. Bereits nach 1,5 Stunden ist der Akku zu 80 Prozent geladen. Alle Leistungsangaben gelten übrigens für die 38mm Apple Watch. Das 42mm Modell hat generell eine längere Batterielaufzeit.

Apple Watch mit dem iPhone verbinden

Verbindet man die Smartwatch mit dem iPhone, macht dies sich auch in der Akkulaufzeit des Smartphones bemerkbar. Seit Release der Apple Watch, gibt es auch eine Reihe von Apps, welche mit der Uhr geöffnet werden können.

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